Einsätze 2019

 Datum: 22 April 2019

Alarmierungszeit: 01:28 Uhr

Alarmstichwort: Dachstuhlbrand

Einsatzdauer: Ca. 1 Stunden

In der Stormstraße in Herzberg ist es am Ostermontag an der Dachhaut eines Hauses zu einem Brand gekommen. Das Feuer wurde von den Herzberger Kameraden schnell abgelöscht, sodass die hinzu Alarmierten Lonauer und wir nach ca. 1 Stunde wieder abrücken konnten.

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22.04.2019 Artikel auf Harzkurier.de

Datum: 12 - 13 - 14 April 2019

Alarmstichwort: Personensuche an der Hanskühnenburg

Einsatzdauer: Freitag ca. 5 Stunden, Samstag ca. 15 Stunden, Sonntag ca. 6 Stunden

Der Nachfolgende Bericht zeigt vorwiegend die Aktivitäten der Feuerwehr Sieber bei der Personensuche auf dem „Acker“. Informationen über den Einsatz der anderen eingesetzten Feuerwehren sind den unten angehängten Einsatzberichten/Zeitungsartikeln zu entnehmen.

*NACHTRAG* Am 23.04. wurde die Vermisste Person in deinem Bachlauf westlich der „Hanskühnenburg“ tot aufgefunden. Von einem Fremdverschulden geht die Polizei nicht aus.

12.04.2019 20:55Uhr

Am späten Abend wurden wir für eine Personensuche zum Gerätehaus gerufen. Ein 65-jähriger Wanderer, der von Stieglitzeck über die „Hanskühnenburg“ nach Riefensbeek-Kamschlacken unterwegs war, ist dort nicht in seinem Gasthaus angekommen.

Nach kurzer Rücksprache mit der Polizei vor Ort und nach Ankunft der Herzberger Kameraden wurde beschlossen, mit unseren Fahrzeugen im Bereich der „Kulmke“ in Richtung Acker mit der Suche zu beginnen. In der Zwischenzeit wurde vor dem Feuerwehrhaus Sieber die Gesamteinsatzleitung und die Einsatzleitung für den Abschnitt Sieber aufgebaut.

Die Osteroder und Riefensbeeker Kameraden begannen ihre Suche an der Riefensbeek-Kamschlacken zugewandten Seite des Ackers und die nachalarmierten Lonauer Kameraden fuhren über das „Kirchtal“ und „Mariental“ hinauf zur „Hanskühnenburg“.

Nach mehreren Stunden erfolgloser Suche wurde gegen 02:00 Uhr entschieden, die Suche am Samstag bei Tageslicht fortzusetzen.

13.04.2019 08:26Uhr

Am Samstagmorgen wurde die Personensuche von Sieber und Riefensbeek-Kamschlacken aus fortgesetzt. Nun wurden wir auf dem Acker zur Erkundung des „Fastweges“ zwischen „Hanskühnenburg“ und „Seilerklippen“ eingesetzt. Ein weiterer Suchtrupp übernahm die Suche in Richtung „Hanskühnenburgklippe“. Der einsetzende Schneefall erschwerte die Suche unterdessen zunehmend.

Der Einsatz einer Drohne der FFw Rollshausen konnte wegen anhaltendem Schneefall nicht erfolgen. Am Nachmittag wurden die Wegstrecke zwischen der Magdeburger Hütte und der „Hanskühnenburg“ mit einem Fährtensuchhund „Mantrailer“ der Polizei abgesucht. Anschließend wurden mögliche Anhaltspunkte mit Flächensuchhunden der Rettungshundestaffel der FFw Liebenburg mit Hilfe ortskundiger Kameraden der Feuerwehren aus Lonau und Sieber abgesucht.

Am Feuerwehrhaus Sieber wurde die Verpflegung der Einsatzkräfte am Abend durch die DRK Bereitschaft „Altes Amt“ sichergestellt. Kurz vor 22:00 Uhr musste die Suche, nach über 14Stunden, aufgrund der Dunkelheit und den schlechten Wetterverhältnissen erneut erfolglos abgebrochen werden.

14.04.2019 09:31Uhr

Am Sonntag wurde die Suche gegen ca. 9:30 Uhr fortgesetzt. In Absprache mit der Einsatzleitung wurde die „Schluft“ bei „Königshof“ zusammen mit Herzberger Kameraden angefahren. Dort wurden, größtenteils zu Fuß, nebenliegende Täler und von der Straße schlecht einsehbare Flächen systematisch abgesucht.

Zeitgleich erfolge der Einsatz eines Hubschraubers der Polizei mit Wärmebildkamera. Dies war an den vergangenen Tagen wegen schlechten Wetters nicht möglich gewesen.

Die Suche wurde letztlich wegen mangelnder Erkenntnisse über den möglichen Aufenthaltsort der vermissten Person am Sonntag um 14:30Uhr eingestellt. Die Einsatznachbereitung zog sich bis ca. 16:00Uhr hin.

Einsatzberichte und Zeitungsartikel

-> Freiwillige Feuerwehr Herzberg am Harz

-> 15.04.2019 Harzkurier , 23.04.2019 Harzkurier

-> Kreisfeuerwehrverband Osterode e.V.

Datum: 02 April 2019

Alarmierungszeit: 16:10 Uhr

Alarmstichwort: Gewerbebrand Jungfer

Einsatzdauer: Ca. 7 Stunden

Der Funkmeldeempfänger meldete „Gewerbe Brand Groß“. Eine Druckmaschine der Firma Jungfer hatte Feuer gefangen. Schon auf Anfahrt zum Einsatzort wurden Osterode am Harz und Bad Lauterberg nach alarmiert. Von der B27 waren schon dicke Rauchschwaden zu sehen, die Maschine stand mittlerweile in Vollbrand.

Während die Herzberger und Lauterberger Kameraden von der Boschstraße aus bereits im Innenangriff waren, brachten wir uns mit den anderen Herzberger Ortswehren am Haupteingang in Stellung. Einer unserer Kameraden wurde in den Sicherungstrupp für die im Gebäude befindlichen Atemschutzgeräteträger abgestellt.

Zudem wurde eine unserer Wärmebildkameras auf dem Hallendach zum zielgerichteten Ablöschen des Brandes eingesetzt. Nachdem das Feuer soweit unter Kontrolle war, wurde das Hallendach von den Lauterberger Kameraden geöffnet, um von dort aus weiter die Maschine und die Halle kühlen zu können. Da zu dem Zeitpunkt noch nicht klar war, in wie fern die Halle durch die Hitze geschwächt war und ob vereinzelt Glutnester wieder aufflammen könnten, verblieben alle Einsatzkräfte zur Sicherheit am Einsatzort.

Gegen 23:00Uhr war für uns der Einsatz beendet und wir konnten wieder zum Gerätehaus zurückkehren.

Datum: 16 Februar 2019

Alarmierungszeit: 15:47 Uhr

Alarmstichwort: Amtshilfe Polizei

Einsatzdauer: Ca. 3 Stunden

Am Samstag Nachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Sieber zu einer Amtshilfe nachgefordert.

Datum: 18 Januar 2019

Alarmierungszeit: 06:15 Uhr

Alarmstichwort: Verkehrsunfall

Einsatzdauer: Ca. 1 Stunde

Die Ortsfeuerwehr Sieber wurde zu einem Verkehrsunfall zwischen Sieber und dem "Hotel Paradies" gerufen.

Am Einsatzort wurde festgestellt, dass sich die zum Glück nur leicht verletzte Person schon nicht mehr im Auto befand und bereits im zuvor eingetroffenen Rettungswagen versorgt wurde. Mit den Zeitgleich eingetroffenen Herzberger Kameraden wurde das Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt und an den Straßenrand verbracht. Während den Bergung des Fahrzeugs wurde die L521 in beiden Richtungen komplett gesperrt. Nachdem sie von Trümmern befreit wurde, konnte die Straße einseitig wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Polizei übernahm dann die Einsatzstelle und wir konnten nach ca. 1 Stunde wieder zum Gerätehaus zurückkehren.

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18.01.2019 Artikel auf Harzkurier.de